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Weniger offene Stellen
Die Zahl der offenen Stellen in Deutschland ist auf rund eine Million gesunken. Gleichzeitig steigt die Zahl der Arbeitslosen, was die Jobsuche für viele erschwert.
Im zweiten Quartal 2026 lag die Zahl der offenen Stellen bei etwa eine Million – ein Rückgang von elf Prozent gegenüber dem Vorquartal und drei Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Laut IAB-Arbeitsmarktforschung ist dies das niedrigste Niveau seit 2016, mit Ausnahme der Corona-Lockdowns 2020. Bundesweit kamen auf 100 offene Stellen durchschnittlich 291 arbeitslos gemeldete Personen, in Ostdeutschland waren es 339, in Westdeutschland 279. Die gestiegene Arbeitslosen-Stellen-Relation zeigt, dass es für Arbeitssuchende schwieriger wird, eine neue Stelle zu finden.
Internationale Konflikte und strukturelle Probleme im Inland haben die Personalnachfrage gebremst. Gleichzeitig ist die Zahl der Bewerbungen pro Stelle gestiegen – von durchschnittlich neun im Jahr 2022 auf 16 im Jahr 2025.
Für Versicherte, insbesondere in der Arbeitslosenversicherung, bedeutet dies, dass der Arbeitsmarkt zunehmend unter Druck gerät. Eine längere Phase der Arbeitslosigkeit kann die finanzielle Absicherung stärker belasten und die Notwendigkeit privater Vorsorge unterstreichen. Wir beraten Sie dazu gerne.